Blankenese

Sonntag. man müsste eigentlich Fotografieren gehen oder Motorradfahren… Erstmal was Essen… Oh, es zieht sich zu, Schade! Aber zu Hause ist es ja auch schön. Und so gegen 17 Uhr mal der Blick aus dem Küchenfenster und die Feststellung, dass es wieder aufgerissen ist und der Himmel sehr schön aussieht. Also Fototasche gepackt, Stativ und ab ins, zufällig vor der Tür stehende Auto. Wahllos der Sonne entgegen bis zum Wegweiser nach Blankenese. Blankenese? Gute Idee. Also den Schildern weiter gefolgt, weiter der Sonne entgegen und eine halbe Stunde vor ihrem Untergang einen Parkplatz mitten im Treppenviertel gefunden. Treppe runter und ich steh genau am Anleger Blankenese. Ohne Navi und Plan, ganz schön gut. Es folgt ganz viel Kitsch in Tele und Weitwinkel, dann ein leckeres Chilli auf dem Anleger und auf dem Rückweg dann noch ein bisschen blaue Stunde. Dann die Treppen wieder hoch, ins Auto und komplett nach Gefühl nach Hause gefahren und… auch wieder richtig ohne Umwege.

Ich mag Hamburg. Sehr!

32 Kilometer

Neuer Alter Elbtunnel, von Süden aus

Man(n) muss auch mal was ausgesprochen beklopptes machen, an seinem freien Tag, zum Beispiel eine Fahrradtour durch die Stadt. Mit Fotototasche, die sich nach 5 Objektiven und Blitz anfühlt aber, dank der neusten Neuerwerbung (danke Thorsten) nur Kamera und zwei Linsen beinhaltet. Alles kein Thema, dachte ich, 30°C in Hamburg? HaHaHa. Um es vorweg zu nehmen, ich wahr ziemlich fertig. Immerhin waren es nicht nur tatsächlich 30° sondern am Ende auch mehr als 30 Kilometer … mit optischem Wackerstein um den Hals. 
Das angepeilte Ziel war die kürzlich rückgebürgerte Viermastbark Peking die letzte Woche mit viel Tamtam  an ihren vorläufigen Liegeplatz im Hansehafen bugsiert wurde. Da liegt sie nun, neben allen möglichen anderen Museumsstücken die alle irgendwann mal im Hafenmuseum einen Sinn und einen schönen Anblick bieten sollen, dieses ist so jetzt nicht der Fall. Man hat keine Chance das Schiff mal in seiner ganzen Schönheit zu betrachten und so gibt es nur ein paar Details und ein angedeutetes Panorama.
Und Bilder von der Brücke um die Ecke.

 

Park

Der Wörlitzer Park, auch Wörlitzer Garten oder Wörlitzer Anlagen, in Wörlitz im Landkreis Wittenberg ist ein bedeutender Teil des heute als UNESCO-Welterbe gelisteten „Dessau-Wörlitzer Gartenreiches“, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der Regentschaft von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) geschaffen wurde. Der Park ist Teil des Netzwerks Gartenträume Sachsen-Anhalt.
(Quelle und Links: Wikipedia.de)

Ich war also im Park. Die beste aller Schwestern hat in mir gezeigt. Wunderschön und völlig zu Recht UNESCO-Welterbe. Das Wetter war so gemischt, teils Sonne, teils trüb aber meistens schöne Wolken.

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